Vitamin C (Ascorbinsäure) erfüllt im Körper vielfältige Schutzfunktionen und ist wichtig für den Aufbau von Bindegewebe und Knochen. Vitamin C muss dem Körper über die Nahrung zugeführt werden, da er es nicht selbst herstellen kann. Vitamin C (Ascorbinsäure) ist eines der wichtigsten Vitamine zur Unterstützung des Immunsystems. Es ist an so vielen Vorgängen im Körper beteiligt. Es schützt vor Krankheiten, weil es aktiv an der Abwehr von Viren und Bakterien beteiligt ist. Vitamin C ist ein wichtiger Schutz für die Hirnanhangsdrüse und unterstützt deren Hormonausschüttung. Damit ist Vitamin C auch an den Regelkreisen der Sexualhormone und der Stresshormone beteiligt.
Es ist nicht verwunderlich, dass z. B. bei Stress ein erhöhter Bedarf an Vitamin C entsteht. Das kann schnell und situationsbedingt zu einem Mangel an Vitamin C und daraufhin zu einer stark verminderten Abwehrfähigkeit des Immunsystems führen. So ist Stress der schlimmste Feind des Immunsystems.
Die 3 Phasen des Stresses sind: Alarmreaktion - Widerstandsphase - Erschöpfungsphase
Die Alarmreaktion ist eine Folge der Zerstörung des inneren Gleichgewichts, dem der Körper durch Anpassung (Adaptation), d.h. durch Aktivierung des Sympathikus entgegenwirken will. Dabei werden vermehrt die Hormone Adrenalin, Noradrenalin, sowie die Stresshormone Cortisol und Corticosteron ausgeschüttet. Das steigert die Herzfrequenz, erhöht den Blutzuckerwert, die Atmung und den Blutdruck außerdem ist ein Anstieg der freien Fettsäuren und der Magensäurekonzentration zu beobachten. Die Folgen sind eine verbesserte Muskeldurchblutung, bessere Belüftung der Lungen, ein Sauerstoffanstieg im Gehirn aber auch eine Verengung der Blutgefässe. Ist dieser Zustand länger anhaltend, wird der Kohlehydrat- und Fettstoffwechsel beeinflußt und es entsteht ein hoher Blutzuckerspiegel und eine Übersäuerung des Blutes. Insgesamt wird die Durchblutung von Herz, Hirn und Muskeln verbessert, der Sauerstofftransport erhöht und es tritt eine Änderung der Hirnwellentätigkeit ein.
Ist der Stresszustand langanhaltend, ist der Körper bemüht eine Gegenreaktion zu starten, um die Alarmreaktionen abzuschwächen. Es sorgt unter anderem für ein zusammenziehen der Bronchien,vermehrten Speichelfluss sowie für Anregung der Magen-, Darm-, und Blasentätigkeit. Allerdings bleibt die Adrenalin-, Noradrenalin- und Cortisolausschüttung hoch. Somit wird die Schilddrüsenfunktion geschwächt, die Fortpflanzungsorgane werden in Mitleidenschaft gezogen, außerdem werden entzündliche Prozesse gefördert.
Durch die hohe Ausschüttung energierelevanter Stoffe, kommt es zu Energiebereitstellungsproblemen . Die Möglichkeiten der Anpassung geht verloren, die Funktion des Immunsystems und der Geschlechtsdrüsen wird beeinträchtigt, der Appetit ist gestört und Fortpflanzungs- und Wachstumsprozesse funktionieren nicht mehr.
Langzeitfolgen sind z.T. Erkrankungen wie:
Immunfunktion
Stressbewältigung
Schlaf
Konzentrationsfähigkeit
Kalziumstoffwechsel
Bindegewebe, Kollagen
Fettverwertung
Haut und Gefieder
Positive Stimmungslage
Eine zentrale Funktion spielt Vitamin C auch als "Fänger" der freien Radikalen. Freie Radikale sind aggressive und sehr reaktionsfreudige Moleküle, die in unserem Körper ständig Zellen und Gewebe angreifen. Freie Radikale reißen Bausteine von Körperzellen an sich. Besonders "wild" sind sie hinter einem Sauerstoff-Atom her. So schädigen sie eine Zelle und oft auch deren Bausubstanz, wenn der Zellkern betroffen ist. Eine so geschädigte Zelle stirbt ab und kann sogar zur Krebszelle werden. Diese Zelltrümmer und die entarteten Zellen müssen vom Immunsystem beseitigt werden.
Die Vitamine C, E und Betakarotin und das Spurenelement Selen helfen, freie Radikale unschädlich zu machen. Sie heißen deshalb auch Antioxidantien.